Website erstellen lassen in Österreich – Der komplette Leitfaden für KMU
Wer eine Website erstellen lassen möchte, fragt sich zuerst: Wie läuft das eigentlich ab, wie lange dauert es – und worauf muss ich achten? Aus mehr als 100 abgeschlossenen Website-Projekten weiß ich: Die meisten KMU brauchen keine überkomplizierte Lösung, sondern eine, die funktioniert, gut aussieht und bei Google gefunden wird. Dieser Leitfaden gibt Ihnen einen ehrlichen Überblick, ganz ohne Marketingsprech, klar und verständlich.
Warum braucht ein KMU in Österreich eine professionelle Website?
Laut WKO haben rund 90 % der österreichischen Unternehmen eine eigene Website – aber „irgendwie online sein“ und „mit der Website Kunden gewinnen“ sind zwei völlig verschiedene Dinge. In meiner täglichen Arbeit mit KMU sehe ich regelmäßig Websites, die seit Jahren nicht angefasst wurden: nicht mobiloptimiert, langsam, ohne klaren Kontaktweg. Das kostet messbar Umsatz.
Google hat 2019 auf Mobile-First Indexing umgestellt – die mobile Version Ihrer Website bestimmt also, wie gut Sie ranken. Laut Google verlassen 53 % der mobilen Nutzer eine Seite, wenn sie länger als 3 Sekunden lädt. Wenn Ihre Website auf dem Smartphone nicht sofort funktioniert, verlieren Sie potenzielle Kunden, bevor Sie überhaupt die Chance hatten, sich vorzustellen.
Gerade für lokale Unternehmen ist das entscheidend: 46 % aller Suchanfragen bei Google haben eine lokale Absicht. Wer bei „Installateur Mattersburg“ oder „Steuerberater Eisenstadt“ nicht erscheint, überlässt das Geschäft einfach dem Mitbewerb.

Wir haben in unzähligen Projekten für KMU, EPU und Vereine im Burgenland und Ostösterreich genau diese digitale Basis geschaffen – mit maßgeschneidertem Webdesign und persönlicher Betreuung durch den Inhaber Benjamin Perner.
Welches CMS passt zu meinem Unternehmen – WordPress, Shopify oder Typo3?
Die Wahl des Content-Management-Systems hat langfristige Konsequenzen – deshalb lohnt es sich, diesen Punkt von Anfang an richtig zu machen. Laut W3Techs laufen über 43 % aller Websites weltweit auf WordPress. Das ist kein Zufall: Für kleine und mittlere Unternehmen bietet WordPress das beste Verhältnis aus Flexibilität, Wartbarkeit und Kosten. Rund 80 % unserer Projekte basieren auf WordPress oder WooCommerce.
| Kriterium | WordPress | WooCommerce | Shopify | Typo3 |
| Typ | Open-Source CMS | WordPress-Plugin | SaaS-Plattform | Enterprise CMS |
| Ideal für | KMU-Websites, Blogs, Portfolios | Onlineshops bis ca. 5.000 Produkte | Reine Onlineshops | Großunternehmen, Konzerne |
| Flexibilität | Sehr hoch (60.000+ Plugins) | Hoch (WordPress-Ökosystem) | Mittel (App-Store) | Sehr hoch (aber komplex) |
| Wartungsaufwand | Mittel (Updates nötig) | Mittel bis hoch | Gering (SaaS) | Hoch (Spezialist nötig) |
| Einstiegskosten | Niedrig | Niedrig bis mittel | Mittel (Abo-Modell) | Hoch |
| SEO-Fähigkeit | Sehr gut | Sehr gut | Gut | Gut |
| Selbst wartbar? | Ja, mit Einschulung | Ja, mit Einschulung | Ja | Eingeschränkt |
Kurz gesagt: WordPress empfehlen wir für die meisten KMU-Websites. WooCommerce funktioniert sehr gut für Onlineshops bis etwa 5.000 Produkte. Shopify macht Sinn, wenn Sie einen reinen Shop ohne viel Eigenentwicklung wollen. TYPO3 ist ein starkes System – aber für die meisten kleinen Unternehmen schlicht überdimensioniert.
Warum Baukästen wie Wix oder Jimdo für KMU oft nicht reichen
Ich verstehe den Reiz: günstig, schnell, kein Techniker nötig. Für einen privaten Blog oder ein Hobbyprojekt kann das tatsächlich ausreichen. Aber für ein Unternehmen, das mit seiner Website Kunden gewinnen möchte, stoßen Baukästen schnell an ihre Grenzen.
Das beginnt bei der SEO: Laut einer Analyse von Ahrefs ranken WordPress-Seiten für durchschnittlich 50 % mehr Keywords als vergleichbare Baukasten-Seiten – weil Sie bei URL-Strukturen, Meta-Daten und technischen Details viel mehr Kontrolle haben. Dazu kommt: Bei SaaS-Baukästen gehört die technische Infrastruktur dem Anbieter. Ein späterer Umzug zu einem anderen System bedeutet fast immer einen kompletten Neustart.
Was mir in der Praxis am häufigsten begegnet: Ein Unternehmen hat sich vor Jahren mit Wix oder Jimdo selbst etwas zusammengeklickt, ist gewachsen – und steht jetzt vor einer Website, die weder SEO-tauglich noch erweiterbar ist. Wenn Sie eine Website wollen, die langfristig Kunden bringt, investieren Sie von Anfang an in das richtige System.
Was eine professionell umgesetzte WordPress-Website für Ihr Unternehmen bedeutet, erfahren Sie auf unserer Webdesign-Leistungsseite.
Wie läuft ein Website-Projekt von Briefing bis Go-Live ab?
Ich habe in meinen Projekten einen klaren 4-Phasen-Prozess entwickelt, der für beide Seiten Planungssicherheit schafft.
1. kostenloses Erstgespräch und Briefing
Am Anfang steht ein persönliches Gespräch – vor Ort im Burgenland oder per Videokonferenz. Ich arbeite mit einem strukturierten Briefing-Bogen, der rund 30 Punkte abdeckt: von Ihrer Zielgruppe über den gewünschten Funktionsumfang bis zu Mitbewerbern und Kontaktmöglichkeiten. So ist sichergestellt, dass nichts Wichtiges vergessen wird.
2. Konzept und Design
Auf Basis des Briefings entstehen Seitenstruktur und ein visueller Designentwurf. Laut Adobe bilden sich 38 % der Nutzer ihre Meinung über eine Website allein durch das Layout. Das zeigt, wie viel Wirkung gutes Design hat! Den Entwurf bekommen Sie als interaktive Vorschau zur Freigabe, bevor wir weitermachen.
3. Entwicklung auf Staging-Umgebung
Das freigegebene Design wird auf einem eigenen Testserver technisch umgesetzt – responsiv, schnell und DSGVO-konform. Sie können den Fortschritt jederzeit einsehen, ohne dass eine bestehende Website gestört wird. SEO-Grundlagen werden direkt eingebaut: saubere URLs, komprimierte Bilder, strukturierte Daten, schnelle Ladezeiten.
4. Launch und persönliche Einschulung
Nach der finalen Freigabe übernehmen wir die DNS-Umstellung und begleiten die erste Woche nach dem Launch. Jeder Kunde bekommt eine persönliche CMS-Einschulung (ca. 30-40 Minuten) – damit einfache Anpassungen wie Textänderungen oder Bildtausch selbständig möglich sind.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Die Dauer hängt vom Umfang ab – und, das sage ich ganz offen, davon, wie schnell Texte und Bilder geliefert werden. Laut einer BVDW-Umfrage nennen 62 % der Agenturen verzögerte Content-Lieferung (Bilder/Texte) als häufigsten Grund für Projektverzögerungen. Das deckt sich mit meiner Erfahrung. Deshalb gibt es bei uns von Anfang an eine Content-Checkliste – damit genau klar ist, was wann gebraucht wird.
- Einfache Unternehmenswebsite (5–10 Seiten): ca. 1–3 Wochen
- Erweiterte Website (mit Blog, Formularen, Mehrsprachigkeit): ca. 2–4 Wochen
- Onlineshop (WooCommerce oder Shopify): ca. 2–8 Wochen
- Komplexe Individualprojekte (z. B. Buchungssysteme, Schnittstellen): ab 8 Wochen
Unsere schnellsten Projekte waren in einer Woche live. Die meisten KMU-Websites liegen bei 2 bis 5 Wochen. Den Zeitplan bestimmen fast immer die Inhalte und nicht die Technik.
Worauf muss ich bei der Agenturauswahl achten?
Die Wahl der richtigen Webagentur ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Projekt – und wird oft unterschätzt. Der häufigste Grund: mangelnde Erreichbarkeit und fehlende Betreuung nach dem Launch.
Was wirklich zählt: Überprüfbare Referenzen – keine anonymen Portfolio-Screenshots, sondern echte Kunden, die man kontaktieren kann. Ein fixer persönlicher Ansprechpartner, nicht eine anonyme Ticket-Warteschlange. Und eine Agentur, die auch nach dem Launch noch da ist. Ein persönliches Gespräch, egal ob mit dem Handy oder über Zoom, Teams, usw. ist schlicht effizienter als endlose E-Mail-Schleifen.
Bei der Agentur Perner bin ich, Benjamin (Ben) Perner persönlich Ihr Ansprechpartner, vom Erstgespräch bis zur Nachbetreuung. Kein Übergabe-Chaos, kein wechselndes Team. Das schätzen unsere Kunden: von der Alarmanlagen Firma BS Alarm in Baden bei Wien über Austrotherm bis zu lokalen Handwerksbetrieben aus dem Burgenland oder Gastronomieeinrichtung wie Schnitzel & mehr in Mattersburg. Einen Einblick in unsere Projekte gibt Ihnen die Kundenseite.
Was gehört auf eine gute Unternehmenswebsite?
Eine professionelle KMU-Website braucht keine 50 Seiten. Sie braucht die richtigen Seiten – klar strukturiert und auf die Bedürfnisse Ihrer Besucher ausgerichtet. Folgendes sollte auf keiner Unternehmenswebsite fehlen:
Was ich außerdem empfehle: Aktuelles für Neuigkeiten oder Aktionen, einen Referenzbereich, und wenn sinnvoll einen FAQ-Abschnitt (hilft auch bei Google AI Overviews). Wie wir Social-Media-Kanäle sinnvoll in die Website einbinden und welche Synergien das bringt, erkläre ich auf unserer Social-Media-Leistungsseite. Wer bereits beim Website-Start an Suchmaschinenoptimierung denkt, findet weitere nützliche Infos auf unserer Google-Ads- und SEO-Leistungsseite.
Welche rechtlichen Anforderungen gelten für Websites in Österreich?
Hier gibt es keine Kompromisse. Bei schweren DSGVO-Verstößen sind laut Art. 83 DSGVO Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des Jahresumsatzes möglich. Das klingt nach großen Konzernen, aber auch KMU werden immer öfter gezielt überprüft.
Impressumspflicht (ECG § 5):
Name, Adresse, Kontaktdaten, Unternehmensgegenstand, UID-Nummer, WKO-Mitgliedschaft und – bei reglementierten Gewerben – die zuständige Aufsichtsbehörde. Fehlt einer dieser Punkte, ist das Impressum nicht rechtskonform.
Datenschutzerklärung (DSGVO):
Jede Website, die Kontaktformulare, Analytics oder Newsletter verwendet, braucht eine vollständige Datenschutzerklärung – inklusive Verantwortlichem, Rechtsgrundlage und Betroffenenrechten.
Cookie-Consent:
Nicht-notwendige Cookies dürfen erst nach aktiver Einwilligung gesetzt werden. Cookie-Banner, die nur „informieren“ aber keine echte Ablehnoption bieten, sind laut österreichischer Datenschutzbehörde (DSB) nicht rechtskonform.
Wir setzen bei jedem Projekt Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner standardmäßig auf. Für tiefgreifende Rechtsfragen empfehlen wir die Rücksprache mit einem auf IT-Recht spezialisierten Rechtsanwalt oder der WKO-Rechtsberatung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Das hängt vom Umfang und Funktionsumfang ab. Eine einfache Unternehmenswebsite liegt in Österreich bei seriösen Agenturen meist im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich. Onlineshops und individuelle Funktionen erhöhen das Budget entsprechend. Nach einem kostenlosen Erstgespräch erstellt Ihnen die Agentur Perner ein transparentes, unverbindliches Fixpreis-Angebot – keine versteckten Kosten, Hand drauf.
Brauche ich für mein Unternehmen einen Onlineshop?
Nicht zwingend. Rund 85 % der KMU-Projekte der Agentur Perner sind klassische Unternehmenswebsites ohne Shop. Viele Dienstleister profitieren viel mehr von einer starken Website mit Kontaktformular und klaren Leistungsseiten als von einem Onlineshop, den niemand nutzt. Welche Lösung für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, klären wir gerne im kostenlosen Erstgespräch.
Kann ich meine Website nach dem Launch selbst pflegen?
Ja und genau dafür ist WordPress so gut geeignet. Nach einer persönlichen CMS-Einschulung (ca. 30-40 Minuten, inklusive bei jedem Projekt) können Sie Texte, Bilder und einfache Inhalte selbst anpassen. Für technische Updates und Sicherheitspatches empfehlen wir einen Wartungsvertrag – so bleibt die Website langfristig sicher und aktuell.
Wie finde ich die richtige Webagentur in Österreich?
Achten Sie auf überprüfbare Referenzen, Zertifizierungen wie Google Partner oder WKO-Zertifizierung, einen persönlichen Ansprechpartner und klare Kommunikation – besonders was nach dem Launch passiert. Regionale Nähe erleichtert die Zusammenarbeit erheblich und sorgt dafür, dass Sie nicht in einer Ticket-Warteschlange landen.
Muss meine Website barrierefrei sein?
Ab 28. Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) bestimmte Unternehmen zur barrierefreien Gestaltung digitaler Angebote (Grundlage: EU-Richtlinie 2019/882 – European Accessibility Act). Wir klären vorab gemeinsam ab, ob Ihr Unternehmen auch davon betroffen ist. Unabhängig von der gesetzlichen Pflicht gilt: Barrierefreiheit verbessert die Nutzererfahrung, erhöht die Reichweite und wirkt sich positiv auf das Google-Ranking aus.
Fazit: So wird das Website-Projekt zum Erfolg
Eine professionelle Website ist für KMU in Österreich kein optionales Extra – sie ist die Basis dafür, dass potenzielle Kunden Sie überhaupt finden und kontaktieren. Die wichtigsten Stellschrauben: das richtige CMS, ein strukturierter Projektablauf, rechtzeitig vorbereitete Inhalte – und eine Agentur, der Sie vertrauen können.
Mit über 100 abgeschlossenen Projekten, persönlicher Betreuung durch mich, Benjamin (Ben) Perner und Erfahrung aus Projekten für Kunden wie Austrotherm, BS Alarm, dem Burgenländischen Fußballverband und die Sta. Christiana Frohsdorf begleitet die Agentur Perner Unternehmen, EPU und Vereine von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb.
Sie möchten mit der Umsetzung oder dem Ausbau Ihrer Homepage, Ihres Onlineshops oder Social Media Betreuung starten?
Melden Sie sich bei uns unter 0660 85 71 854 oder per E-Mail an office@agentur-perner.at

Inh. Ben (Benjamin) Perner
Google Partner und Certified E-Commerce & Social Media Expert